Fortbildungen

Projekte

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Gründung einer Personalagentur für Pflegedienst und Ärzte

Mitglieder des QuMiK-Verbundes gründen derzeit eine Personalagentur. Damit begegnen wir dem Fachkräftemangel, der auf absehbare Zeit nur über Leihkräfte zu beheben sein wird und den steigenden Kosten des Personalleasings durch externe Agenturen. Durch eine eigene Personalagentur steuern wir den Kostenrahmen zugunsten unserer Mitglieder, sichern Zugriff auf qualifiziertes Personal, bieten Möglichkeiten zur Personal-Poolbildung und erleichtern den Übergang von Leiharbeit in Festanstellung.

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QuMiK-Bündelstrategie zur Vermeidung postoperativer Wundinfektionen

Der QuMiK-Verbund hat in den vergangenen Jahren unterschiedliche Maßnahmen zur Vermeidung postoperativer Wundinfektionen ergriffen. Um diese Infektionen noch besser vermeiden zu können, wurde im ersten Quartal 2019 unser Projekt QuMiK-Bündelstrategie gestartet. Das Projekt umfasst 7 Maßnahmen, die vor, während und nach der OP eingehalten und gemessen werden. Von den teilnehmenden Kliniken wurden bereits mehr als 1.100 Operationen erfasst und über 240 Compliance-Messungen durchgeführt.

Medizinische Studie

Benchmarks

Der Benchmark bietet einen Vergleich von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, Leistungszahlen und Produktivitätskennzahlen
sowie ausgewählten Kostengrößen. Die Auswertung dient der Zusammenfassung wesentlicher Größen. Die Kennzahlen werden
für den Vergleich auf Träger- und Hausebene verwendet. Für eine einheitliche Vergleichbasis wurde die Definition der
Vollkräfte verbundweit abgestimmt, die damit Bestandteil unserer Benchmarks geworden ist.

Im Personalbenchmark werden kostenrelevante Personalkennzahlen und Daten der Personalstatistik dargestellt.
Um eine vergleichbare Betrachtung des Personals zu haben, wurde die Personalzuordnung im gesamten Verbund abgestimmt.
Der Benchmark wird für den Vergleich auf Hausebene genutzt und umfasst beispielsweise Quoten zu den Bereichen
Personalstruktur und Qualifikation sowie zu Fehlzeiten und zur Fluktuation.

Der Benchmark bildet ein Kernstück unserer Benchmarkaktivitäten. Anhand von fünf Perspektiven werden für den ärztlichen Dienst
mehrdimensionale Vergleiche von erbrachten Leistungen im Verhältnis zum eingesetzten Personal durchgeführt und können bis auf
Ebene der Fachabteilungen dargestellt werden. Die Vergleiche berücksichtigen die Entwicklung zum Vorjahr und eine Soll-Ist-Betrachtung
zum InEK-Katalog. Anhand einer Vergleichbarkeitsmatrix können Fachabteilungen anhand ihres Leistungsspektrums und ihrer Größe
ausgewählt und miteinander verglichen werden.

Die Kenngrößen im Pflegebenchmark umfassen das Leistungsgeschehen des Pflegepersonal und größenbezogene Kennzahlen.
In diesem Jahr ist eine Erweiterung analog zum Produktivitätsbenchmark geplant.

Der Laborbenchmark berücksichtigt einen Vergleich von Kosten- und Leistungsdaten sowie Gegenüberstellung
des Anforderungsverhaltens ausgewählter Fachabteilungen. Durch den Benchmark werden insbesondere
auch die Strukturen der Labore transparent gemacht.

Der Benchmark liefert wichtige Kennzahlen, die im Zusammenhang mit MDK-Prüfungen von stationären Krankenhausleistungen stehen
wie Prüfquoten, Anteil offener Fälle und Erlösverluste. Die Benchmarkdaten sind Grundlage für den fachlichen Austausch
der MDK-Spezialisten innerhalb des QuMiK-Verbundes.

Der Benchmark liefert wesentliche Prozess- und Produktivitätskennzahlen zur Optimierung des OP-Managements.
Zentrale Kennzahlen umfassen den morgendliche Beginn, Naht-Schnitt-Zeit, OP-Auslastung und Schnitt-Naht-Minuten
sowie Personalkosten je Schnitt-Naht-Minute.

Neben den jährlich aufgelegten Benchmarks werden im QuMiK-Verbund auch anlassbezogen Benchmarks erstellt,
beispielsweise für die Bereiche Reinigung und Beköstigung.