Sechster Kompetenztag im QuMiK-Perinatalverbund

 In Fortbildungen

Bereits zum sechsten Mal fand 2018 der Kompetenztag des QuMiK-Perinatalverbundes zur ärztlichen Nachwuchsförderung statt. Die ganztägige interdisziplinäre Weiterbildungsveranstaltung mit Fachvorträgen und Fallberichten richtet sich sowohl an Assistenzärzte der Geburtshilfe, als auch an Ärzte der Neonatologie. Mit über 70 Teilnehmern aus den Perinatalzentren des Klinikverbundes war der sechste Kompetenztag am 13. Juli 2018 in Böblingen sehr gut besucht.

Im Rahmen des Kompetenztages wurde auch die beste Fallvorstellung „pearls and pitfalls“ von Assistenzärzten der QuMiK-Perinatalzentren prämiert. Die Auszeichnung ging an Dr. Dorothea Köthe von der Kinderklinik Ludwigsburg für die Fallvorstellung „Das kranke Neugeborene“.

„Um höchste Qualität bei der Schwangerenbetreuung, der Wahl des optimalen Geburtszeitpunktes oder der Neugeborenenversorgung gewährleisten zu können, ist eine enge und fächerübergreifende Zusammenarbeit aller Beteiligten unabdingbar. Die Veranstaltung ist der perfekte Rahmen für diesen Austausch“, erklärt Dr. Lutz Feldhahn, Geschäftsführender Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Pädiatrie, Neonatologie in Böblingen. Prof. Dr. Stefan Renner, Chefarzt am Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Böblingen, fügt hinzu: „Die Veranstaltung ist ideal, um unseren Nachwuchs interdisziplinäre Inhalte zu vermitteln und sie auf das zunehmend vernetzte Arbeitsumfeld optimal vorzubereiten.“

Unter dem Dach des QuMiK-Verbundes arbeiten seit 2010 leitende Ärzte der Geburtshilfe und Neonatologie eng in einem Perinatalverbund zusammen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Vertreter der neun QuMiK-Perinatalzentren: Böblingen, Göppingen, Heilbronn, Karlsruhe, Ludwigsburg, Ravensburg, Reutlingen, Singen und Villingen-Schwenningen. Ziel des QuMiK-Perinatalverbundes ist es, durch enge Kooperation eine medizinische Versorgung mit höchster Qualität für werdende Mütter und Früh- und Neugeborene im Versorgungsgebiet zu gewährleisten. Zentrale Arbeitsfelder der Kooperation beinhalten den Wissenstransfer durch Spezialisten – insbesondere für Augenheilkunde, Chirurgie, Kardiologie, Neurochirurgie und genetischer Beratung – und Erstellung von Benchmarks zur Perinatologie sowie Organisation von Fortbildungen für Assistenzärzte. Ein besonderer Schwerpunkt der derzeitigen Arbeit umfasst die Ergebnisauswertung der QuMiK-Perinatalstudie zur Vermeidung von Frühgeburten. Ziel ist dabei die Entwicklung von optimierten Strategien zur Vermeidung von Frühgeburtlichkeit im QuMiK-Verbund.